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Informationen

Hilferuf aus Bayern

November 2018

Einer von vielen Hilferufen, die an unsere Pflegefachgruppe des VDGN herangetragen wurden, soll hier geschildert werden. Wir erhielten einen Anruf aus München in Bayern. Eigentlich wollte unser Mitglied nur wissen, wie es eine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragen kann und ab wann diese greift. Der Anrufer schilderte die hohen Kosten, die er durch die Vielzahl seiner Medikamente tragen muß, besonders jetzt, nach mehreren Operationen.
Die Fachgruppe Pflege konnte sofort helfen, denn das Aufstellen der Ausgaben sowie der Antrag auf Zuzahlungsbefreiung gehören zu den kleineren „Übungen“ im täglichen Pflegeberatungsgeschäft. Aber hierum soll es an dieser Stelle gar nicht gehen. Die Brisanz des Erstgesprächs lag in einem Nebensatz des anrufenden Mitglieds. Es sprach darüber, daß die Medikamentenzuzahlungen ihn buchstäblich „auffressen“ würden.

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Pflegeberater halfen Thüringer Mitgliedern

September 2018

Das Leben genießen, so lange man kann – für viele Menschen, egal wie viel Lebenserfahrung und Lebensjahre sie haben, bestimmt dieses Motto ihren Alltag, ihre Unternehmungen. Erst recht, wenn sie Rentner sind und nicht mehr täglich zur Arbeit müssen. Und das ist gut so. Keiner möchte darüber nachdenken, daß es mal anders werden könnte.

So auch in unserem Fall aus Thüringen. Ein rüstiges Ehepaar jenseits der 65 genoß seinen Ruhestand. Sie hatten sich noch viel vorgenommen, jetzt war die Zeit zum Reisen und Erholen gekommen. Doch das Schicksal meinte es leider nicht so gut, die Ehefrau bekam einen Schlaganfall mit nachfolgendem schleichenden Demenzeintritt.

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Wer trägt die Pflegekosten? Anhörung im Gesundheitsausschuß des Bundestags offenbarte Gegensätze

Juni 2018

Extrem steigende Kosten in Pflegeheimen waren am 4. Juni 2018 Thema im Gesundheitsausschuß des Bundestags. Auf Antrag der Linksfraktion fand eine Anhörung von Experten statt. Zuvor hatten Vertreter einer Initiative einen Offenen Brief übergeben, den Tausende unterschrieben hatten. Darin protestieren sie gegen die in Pflegeheimen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ostbrandenburgs massiv erhöhten Eigenanteile. Die Betroffenen sollten 700 Euro monatlich mehr zahlen. Die Mehrzahl werde damit an ihrem Lebensabend zum Bittsteller beim Sozialamt.

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VDGN-Mitglied Evelyn Herder hilft pflegebedürftigen Menschen im Alltag

Juli 2018

Mit ihren 72 Jahren steht Evelyn Herder mitten im Leben. Sie treibt Sport, malt, geht gern auf Reisen, kümmert sich um ihre Familie und das eigene Grundstück außerhalb Berlins. Man könnte annehmen, damit ist ihr Alltag ausgefüllt. Doch als sie im VDGN-Journal davon las, daß Helfer für ältere, pflegebedürftige oder behinderte Menschen gesucht werden, zögerte sie nicht lang und rief bei ihrem Verband an.

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VDGN half Ehepaar in Sachsen in Sachen Pflegegutachten

Juli 2018

Dieser Fall hat uns in der Pflegefachgruppe empört: Wie kann es sein, daß ein Mensch mit einer schweren Lebenseinschränkung lediglich einen Pflegegrad 2 zugesprochen bekommt, obwohl ein viel höherer Pflegegrad gerechtfertigt gewesen wäre?! Wie kommt ein Gutachter zu solch einer krassen Fehleinschätzung? – Nicht nachzuvollziehen. Aber beginnen wir mit dem Anfang.

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Pflegeheimkosten explodieren

Mai 2018

Was wäre, wenn Pflegeheime eines Tages halb leer stünden, weil die Plätze unbezahlbar sind? Wenn die eben noch gesuchten Pflegekräfte entlassen werden müssten, weil sie kaum noch jemand zu betreuen haben? – Unvorstellbar, absurd? Nicht so ganz.

Seit dem Ende des Jahres häufen sich besonders in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt Meldungen über extrem steigende Heimkosten um mehrere hundert Euro. Mit 700 Euro kündigte ausgerechnet ein sich traditionell sozial gebender Verband, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), eine wahre Kostenexplosion an, die von den pflegebedürftigen Bewohnern ihrer Heime in Ost-Brandenburg getragen werden soll. Wie sich Betroffene wehren, lesen Sie hier.